My Dearest Sister (2018)

  • Dokumentarfilm | Essay • OmeU • Deutschlandpremiere
  • 1h 13m

Auf der Suche nach Aussöhnung unternimmt die 1998 nach Kanada emigrierte Filmemacherin Kyoka Tsukamoto eine mutige Reise zurück nach Japan, um einen persönlichen Essayfilm über ihre Schwester zu drehen, die als erfolgreiche Keramikerin in Fukushima lebt. Tsukamotos Versuche, die Schwester mit dem elterlichen Missbrauch zu konfrontieren, werfen schwierige Fragen von Schuld und Vergebung auf. Mit der legendären Königin Himiko als Schutzpatronin legt die vielseitige Künstlerin in einem intimen Reisebericht die Quellen ihrer Seelenpein offen. Ihr Film reflektiert ihre fragile Identität zwischen Ost und West und verwebt dabei gekonnt persönliches Trauma mit den kollektiven Traumata Japans.

Nominierung:
✩ “Die TILDA”


Filmmaker Kyoka Tsukamoto emigrated to Canada in 1998. Now, she embarks on a courageous journey back to Japan in order to create a very personal essay film about her sister, a successful potter, who lives in Fukushima. Tsukamoto’s attempts to confront her sister with their past and their abusive parents raise difficult questions about guilt and forgiveness. This intimate travelogue tells us how the artist faces the sources of her anguish with the “help” of the legendary queen Himiko, her patron saint. Tsukamoto’s film reflects upon a fragile identity between East and West, and artfully interweaves her personal trauma with Japan’s collective traumata.

Nomination:
✩ “Die TILDA”

Sprachen

Englisch, Japanisch

Untertitel

English

Bonus Content

3m
"On Intimacy" - Klaviersolo von Kyoka Tsukamoto

Regisseurin Kyoka Tsukamoto spielt am Klavier das Stück “On Intimacy” aus ihrem Essayfilm MY DEAREST SISTER.

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